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FÜR EIN GUTES LEBEN IM ALTER

 

 Aktuelles + Literatur


 

Elder Mediation 

Ein Konzept zur Erhöhung der Lebensqualität und der Selbstbestimmung im Alter

Kerstin Schadow - Master-Arbeit an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) 2013

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Judith Schalansky

Verzeichnis einiger Verluste

NEU
Erschienen: 22.10.2018
Gebunden, 252 Seiten
ISBN: 978-3-518-42824-5
34,50 CHF

Inhalt

Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhandengekommen. In ihrem neuen Buch widmet sich Judith Schalansky dem, was das Verlorene hinterlässt: verhallte Echos und verwischte Spuren, Gerüchte und Legenden, Auslassungszeichen und Phantomschmerzen. Ausgehend von verlorengegangenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft sie ein naturgemäß unvollständiges Verzeichnis des Verschollenen und Verschwundenen, das seine erzählerische Kraft dort entfaltet, wo die herkömmliche Überlieferung versagt. Die Protagonisten dieser Geschichten sind Figuren im Abseits, die gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: ein alter Mann, der das Wissen der Menschheit in seinem Tessiner Garten hortet, ein Ruinenmaler, der die Vergangenheit erschafft, wie sie niemals war, die gealterte Greta Garbo, die durch Manhattan streift und sich fragt, wann genau sie wohl gestorben sein mag, und die Schriftstellerin Schalansky, die in den Leerstellen ihrer eigenen Kindheit die Geschichtslosigkeit der DDR aufspürt.

So handelt dieses Buch gleichermaßen vom Suchen wie vom Finden, vom Verlieren wie vom Gewinnen und zeigt, dass der Unterschied zwischen An- und Abwesenheit womöglich marginal ist, solange es die Erinnerung gibt – und eine Literatur, die erfahrbar macht, wie nah Bewahren und Zerstören, Verlust und Schöpfung beieinanderliegen.

 

 

 


 

Sterblich sein   Was am Ende wirklich zählt.

Über Würde, Autonomie und eine angemessene medizinische Versorgung


Ein Buch über das Sterben, das das Leben lehrt

Die Medizin scheint über Krankheit und Tod zu triumphieren, doch sterben wir so trostlos wie nie zuvor. Der Bestsellerautor und renommierte Arzt Atul Gawande schreibt in seinem beeindruckenden Buch über das, was am Ende unseres Lebens wirklich zählt. Ungewöhnlich offen spricht er darüber, was es bedeutet, alt zu werden, wie man mit Gebrechen und Krankheiten umgehen kann und was wir an unserem System ändern müssen, um unser Leben würdevoll zu Ende zu bringen.

Ein mutiges und weises Buch eines großartigen Autors, voller Geschichten und eigener Erfahrungen, das uns hilft, die Geschichte unseres Lebens gut zu Ende zu erzählen.

ISBN: 978-3-10-002441-1     Fischer Verlag  2015 / 2. Auflage deutsch    ca. 30.00 CHF 

 

 


 

Digitales Erbe

Was geschieht mit elektronischen Anwenderdaten, Nutzerkonten und im Internet gespeicherten Daten nach dem Tod?

Mit diesen Fragen und Antworten befasst sich ein grundlegender Beitrag im PCTipp Nr.4 vom April 2017.

pdf-Auszug                        www.pctipp.ch  

 



Können wir nicht über was anderes reden?


 

Roz Chast, bekannt für ihre Cartoons im "New Yorker", zeichnet und beschreibt das Altwerden ihrer Eltern. Als sie das erste Mal nach langer Zeit ihre greisen Eltern besucht, findet sie einen verwahrlosten Haushalt vor. Mutter wie Vater weigern sich jedoch, ihre Hilflosigkeit anzuerkennen und über Pflege, Krankheit und Tod zu reden. Roz Chast gibt nicht auf, steht fortan wöchentlich auf der Matte und schleppt einen Seniorenanwalt ins Haus, der die misstrauischen Alten davon überzeugt, dass ihre Tochter nicht plant, ihr Vermögen für Kaschmirpullover auszugeben, nur weil sie eine Generalvollmacht bekommt. Denn: Was, wenn was passiert?
Die Erinnerungen von Roz Chast sind erfüllt von schwarzem Humor, großer Weisheit, Verzweiflung und Liebe und sprechen Gefühle und Erfahrungen an, die alle irgendwann machen müssen.

ROWOHLT VERLAG 2015    ISBN:  978-3-498-00944-1   ca. CHF 26.00



Demenz

Fakten Geschichten Perspektiven

Demenz, die neue Volkskrankheit, verunsichert zutiefst. Die regelmäßigen Meldungen von neuen, endlich wirksamen Medikamenten wecken Hoffnungen auf den medizinischen Durchbruch – doch nach wie vor gibt es keinen Wirkstoff, der diese Krankheit heilen kann. Es ist deshalb an der Zeit, den vielen direkt und indirekt Betroffenen auf fundierter Basis zu zeigen, was tatsächlich hilft.
Im vorliegenden Buch »Demenz.« nennen namhafte Experten die bisher bekannten Fakten beim Namen und erläutern, was es damit auf sich hat. Betroffene und Angehörige berichten von »ihrer« Demenz und was sie mit ihrem Leben macht. Renommierte Autoren vermitteln Perspektiven auf sozial-politischer, medizinischer, vor allem aber menschlicher und spiritueller Ebene, wie wir dieser Krankheit und den Betroffenen respektvoll begegnen können.

 

Autorin: Irene Bopp-Kistler
Verlag: rüffer&rub, zürich
Erscheinungsdatum: 20.04.2016
Hardcover, ca. 650 Seiten
ISBN: 9783907625903

 

 


 

Schutz in der häuslichen Betreuung alter Menschen

 

 Herausgeberinnen: Barbara Baumeister, Trudi Beck

 

 

Misshandlungssituationen vorbeugen und erkennen - Betreute und Betreuende unterstützen

Warum und wie werden alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt? Wie lassen sich diese Misshandlungen erkennen und vermeiden?

Die Herausgeberinnen des forschungsbasierten Praxishandbuchs erklären, warum alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt werden, differenzieren verschiedene Formen des Missbrauchs und zeigen, wie dieser erkannt werden kann. Sie nennen Interventionen und bieten Hilfsmittel, um Missbrauch vorzubeugen, zu erkennen und Betreute und Betreuende zu unterstützen und zu entlasten. Das erfahrene Autorenteam

• klärt, welche Kriterien entscheidend sind, damit bei Verdacht oder im Falle von Misshandlungssituationen in der häuslichen Betreuung alter Menschen interveniert wird

• zeigt, wie Interventionsprozesse verschiedener Fachpersonen im Falle von Vernachlässigung oder Misshandlung in der häuslichen Betreuung alter Menschen verlaufen

• analysiert, welche Faktoren eine Gewaltanwendung durch Angehörige in der häuslichen Betreuung alter Menschen begünstigen oder verhindern.

 hogrefe-verlag, Bern  ISBN: 9783456856643   2017, 216 Seiten  CHF 39.90


 

Gewalt hat viele Facetten

Fallbeispiele aus der ZEITLUPE Nr.3 / 2017

 



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